UPSIDE DOWN Zwetschgenkuchen: Ein Herz für Klassiker

12. September 2017
Upside Down Kuchen mit Zwetschgen und Ahornsirupkaramell

Manchmal braucht es einen Tritt in den Hintern, damit man wieder aktiv wird oder auch neue Rezepte spontan ausprobiert. Was mein Tritt war? Schuld ist Mara von Maras Wunderland. Schaut euch mal ihren Blog an, bei den wahnsinnig tollen Bildern kann ich einfach nur sabbernd vorm Bildschirm sitzen. In ihrer Ruprik “Ein Herz für Klassiker” stellt sie regelmäßig klassische Rezepte neu interpretiert vor. Diesmal einen Upside Down Kuchen mit Ananas. Und damit eine kleine Sammlung mit den neuen Klassikern entsteht, ruft sie dazu auf, eigene Kreationen zu teilen. Dazu hat man dann zwei Wochen Zeit. Und was soll ich sagen. Gestern habe ich den Post entdeckt und wenn ich richtig gerechnet habe, dann ist morgen Abgabetermin.

Also habe ich gestern überlegt, was ich zu dem Thema gerne machen würde. Ein Zwetschgenkuchen war eh schon in der Planung, bevor ich auch wieder die Zwetschgenzeit verpasse. Der ist einfach Pflicht im Herbst. Einen Upside Down Kuchen hatte ich bisher noch nicht probiert. Also war die Idee geboren, einen Upside Down Kuchen mit Zwetschgen zu machen. Der Teig sollte möglichst saftig sein und dabei einfach zu machen. Ich habe mich für einen Becher-Rührkuchen mit Joghurt entschieden. Die Zutaten werden im Joghurtbecher abgemessen, ihr braucht also keine Küchenwaage und nur eine Schüssel. Perfekt für mich, ich mags einfach und schnell. Ein paar Gewürze wie Kardamom, Zimt und Nelken sollten auch gut zu den
Zwetschgen passen. Als letztes Highlight habe ich für die Saftigkeit und
den Geschmack Grapefruitsaft hinzugefügt.

Upside Down Kuchen

Beim Upside Down Kuchen wird meist Zucker in eine Springform gestreut, dann kommen Butterflocken drauf, dann das Obst in die Form legen und der Teig wird, anders als sonst, zum Schluss in die Springform gegeben. So wird der Kuchen dann gebacken. Nach dem Auskühlen wird er auf eine Kuchenplatte gestürzt, so dass die Unterseite mit den Früchten nun oben ist.

Ich wollte keine Karamellschicht aus Zucker, also habe ich Ahornsirup verwendet.

Nachdem ich den Kuchen im Ofen hatte, roch schon die ganze Küche nach den Zwetschgen und Gewürzen. Ganz ungeduldig habe ich dann auf das Auskühlen gewartet. Als ich endlich ein Stück probieren konnte, war ich ganz begeistert. Der Teig ist wirklich super saftig, die Zwetschgen noch ganz, aber ganz weich, süß und saftig, umgeben von der Ahornsirup-Karamell-Schicht. Ich muss den  Kuchen unbedingt nochmal backen. Also vielen vielen Dank liebe Mara für diese wundervolle Idee!!!

Hier also das Rezept für den Zwetschgen Upside Down Kuchen. Denkt dran, die Zutaten werden im Joghurtbecher abgemessen.

Upside Down Kuchen mit Zwetschgen und Ahornsirupkaramell
Upside Down Kuchen mit Zwetschgen
amerikanischer Klassiker neu interpretiert, der Upside Down Kuchen mit Zwetschgen und Ahornsirupkaramell und Kokossahne - der perfekte Pflaumenkuchen für einen gemütlichen Herbst

 

Rezept Upside Down Zwetschgen Kuchen

Zutaten für eine Springform 26 cm

  • 2 Becher (150 g) Joghurt Normalfett
  • 1 Becher Rapsöl
  • 2 Becher Zucker
  • Saft einer halben Grapefruit
  • 1 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Kardamom
  • 1 Nelke
  • 3 Eier
  • 3 Becher Mehl
  • 1 Becher gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Backpulver
  • ca. 16 Zwetschgen
  • 5 El Ahornsirup
  • 1 El Butter und etwas Butter zum Einfetten der Form

 Zutaten für die Kokossahne

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 El Puderzucker

Zubereitung

  1. Zuerst bereitet ihr die Springform zu. Ich habe dazu ein Backpapier zerknüllt, nass gemacht und anschließend in die Form gedrückt (durch das nasse Backpapier macht sich das super). Das Backpapier habe ich dünn mit Butter eingestrichen, den Ahonsirup verteilt und einen El Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilt.
  2. Wascht dann die Zwetschgen, halbiert sie, entfernt den Kern und ordnet sie in der Springform mit der Hautseite nach oben an.
  3. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  4. Alle feuchten Zutaten, also Joghurt, Rapsöl, Zucker und Saft der Grapefruit mit den Gewürzen  gut verrühren.
  5. Die Eier nacheinander unterrühren, dabei jeweils ca. 1/2 Minute einrühren.
  6. Mehl, Backpulver und Mandeln am Besten in einer Extraschüssel miteinander verrühren. Diesen Schritt könnt ihr euch aber auch sparen, wenn ihr zügig arbeitet. Gebt die trockenen Zutaten zu den Feuchten und mixt nur noch kurz durch, bis alles schön glatt ist.
  7. Schüttet den Teig vorsichtig über die Zwetschgen, klopft die Springform mehrmals kurz auf die Arbeitsplatte und dann ab in den Ofen damit. Dort backt er für ca. 40 Minuten. Behaltet ihn im Auge, meiner ist sehr schnell dunkel geworden. Ob er wirklich fertig ist, probiert ihr am Besten wie immer mit der Stäbchenprobe.
  8. Wenn der Upside Down Kuchen fertig gebacken ist, lasst ihr ihn für etwa 10 Minuten abkühlen. Dann könnt ihr ihn auf eine Kuchenplatte stürzen. Wenn ihr Backpapier verwendet habt, könnt ihr dieses nun vorsichig vom Kuchen abziehen.

Fertig ist er auch schon, der supersaftige Upside Down Zwetschgenkuchen, der euch den Herbst versüßt.

Zum Servieren habe ich noch eine Sahne aus Kokosmilch gemacht.

amerikanischer Klassiker neu interpretiert, der Upside Down Kuchen mit Zwetschgen und Ahornsirupkaramell und Kokossahne

 

Kokossahne

Für die Kokossahne braucht ihr eine Dose Kokosmilch. Den oberen festen Teil in ein schmales, hohes Gefäß füllen und Sahnesteif und Puderzucker dazu gegeben. Mit einem Pürierstab nun ca. 2 Minuten die Kokosmilch aufgemixen. Daraus entsteht eine luftige Kokossahne.

Kokosmilch verwende ich gerne als Sahneersatz oder als Topping für Kuchen, wie bei dem veganem Karottenkuchen mit Kokosmilch-Frosting oder dem Blutorangen-Gugl.

Guten Appetit wünscht euch eure Anika!

 

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Wenn ihr den Zwetschgen-Upside Down Kuchen auch probieren wollt, dann pinnt ihn gerne:

amerikanischer Klassiker neu interpretiert, der Upside Down Kuchen mit Zwetschgen und Ahornsirupkaramell und Kokossahne | der perfekte Pflaumenkuchen für einen gemütlichen Herbst

Habt ihr schon Erfahrungen mit Upside Down Kuchen gemacht, vielleicht auch ehr französich als Tarte Tartin?

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